Willkommen beim Team MöWathlon der SKV Mörfelden

Ernst Zeh startet bei den Deutschen Meisterschaften im Cross-Duathlon

Bei trockenem und schönem Wetter fanden am Samstag, den 27. September 2014 die Deutschen Meisterschaften im Cross-Duathlon "Kraichgauman" über die Distanz von 9km run, 30km MTB, 6km run statt. Es war die letzte nationale Meisterschaft der Deutschen Triathlon Union in diesem Jahr. Ich ging schon mit einer leichten Verletzung der linken Wade auf die 3x3 km Laufrunde. Auf der Radstrecke 3x10 km kamen dann noch Probleme mit der Kette bei meinem Mountainbike dazu. Die Reparatur hat Zeit gekostet, aber dann ging es weiter auf der anspruchsvollen Radstrecke mit langen Downhill-Singletrails und eine mit Hindernissen bestückte Tongrube. Nach dem Wechsel wieder in die Laufschuhe auf die  2x3 km Laufrunde. Hier fingen die Probleme mit der Wade erst richtig an. Ich musste zwischendurch Gehpausen einlegen und die Wade dehnen. Dennoch reichte es für Platz 1 und der Deutschen Meisterschaft in der Zeit von 02:53:57. Dies hat mich für alles entschädigt.

 

Das Ende eines (Triathlonliga-) Sommers

4. und letzter Wettkampf der 2. Seniorenliga am 31.08.2014 am Twistesee

Das Wetter zeigte sich schon von seiner eher herbstlichen Seite, als sich am 31.08.2014 im nordhessischen Bad Arolsen die Starter der 1. und 2. Seniorenliga sowie der Masterliga zu ihrem Saisonfinale trafen. Für die Senioren des Teams MöWathlon ging es darum, das Team der SF Roßdorf noch vom 8. Tabellenplatz zu verdrängen. Und dieser Aufgabe stellten sich Angelika Cezanne, Udo Graf, Martin Hisgen und Steffen Seinsche.

Da Bad Arolsen nicht gerade um die Ecke ist, entschieden sich Udo und Steffen für eine entspannte Anreise bereits am Samstagabend (die Schnitzel im „Saustall“ sind wärmstens zu empfehlen!), wohingegen die „Langdistanzler“ Angelika Cezanne und Martin Hisgen erst früh am Morgen des Wettkampftages den weiten Weg antraten. Getreu dem Motto „viele Wege führen nach Rom“ trafen sich aber alle vier Musketiere mit dem Chefunterstützer, Fotografen, Motivator… Matthias Morche pünktlich zum Check-Inn und zur Einstimmung auf die anstehende Aufgabe.

Und diese hatte es in sich, denn der gemeinhin als großzügig bekannte Nordhesse sparte nicht mit Herausforderungen: Da wäre als erstes das pünktliche Einchecken zu nennen. Derjenige Ligastarter, der nicht mindestens 30 Minuten vor Ende des Check-Inns seinen Helm samt Wettkampfrad den Kampfrichtern vorstellte, war schon eine Minute unterwegs bevor der Startschuss fiel (Zeitstrafe!). Das Schwimmen fand im 18°C „gut temperierten“ Twistesee statt und die Strecke hatte nicht nur eine Länge von gut 1.600 Metern, sondern auch einen Ausstieg, der seines gleichen sucht. Ohne die freundlichen Helferinnen und Helfer des DLRG war ein halbwegs „artgerechtes“ Verlassen des Twistesees aufgrund der Steilheit des Ufers bzw. der Böschung nicht möglich. Wenn die jüngere Leserin/der jüngere Leser jetzt denkt, dass dies ein besonderer Service für die Seniorinnen und Senioren ist, der ist herzlich eingeladen, es im nächsten Jahr einmal selbst in der offenen Wertung zu versuchen. Der Gedanke „Ich brauche keine Hilfe!“ verfliegt schnell – versprochen! Hat man dann endlich die Uferpromenade erreicht, heißt es den Kopf in den Nacken legen und 400 Meter Bergsprint zur Wechselzone. Vielleicht dient eine solche Steigung auch nur dazu, sich von der Horizontalen beim Schwimmen nicht zu schnell in die Vertikale zu verlagern. In der Wechselzone angekommen galt es, sich so schnell wie möglich den Neo vom Leib zu reißen und in der vorgesehenen Zone abzulegen, dann Helm auf, Startnummer und Radschuhe an und rauf auf das Rad. Bereits beim Rausfahren aus der Wechselzone zeigte sich, dass der Rundkurs, welchen es zweimal zu absolvieren galt, von zahlreichen Steigungen gespickt war. Insgesamt wies die Radstrecke eine Länge von gut 42 Kilometern auf. Nachdem es beim Schwimmstart noch geregnet hatte, war es auf der Radstrecke überwiegend trocken, aber durch gelegentlichen Wind und die starke Bewölkung bestand keine Gefahr der Überhitzung. Der ständige Wechsel von Steigungen und Abfahrten machte es schwierig einen Rhythmus zu finden, aber so langsam meldeten sich auch die Beine zu Wort, die beim Schwimmen zwar dabei, aber noch nicht „mittendrin“ waren. Nach Ende der zweiten Radrunde und dem letzten Wechsel führte der abschließende Lauf über 10,3 Kilometer zweimal aus dem Ort runter zum See entlang auf der Uferpromenade zum Wendepunkt und wieder zurück. Der zweimalige, heftige Anstieg sorgte dafür, dass auch der Schreiber dieses Berichts mittlerweile weiß, woher das Sprichwort „Erst die Arbeit und dann das Vergnügen“ stammt: aus Nordhessen!

Und wie haben die vier MöWathlonies diese Herausforderungen gemeistert? Sehr gut lautet die kurze Antwort. Wieder einmal schnellster in orange war Martin mit einer Gesamtzeit von 2:43:21 Stunden als toller neuntschnellster Ligastarter vor Steffen, der in 2:59:59 Stunden im Endspurt gerade noch so unterhalb der 3-Stundenmarke das Ziel erreichte und damit Platz 24, wie auch bereits in Kassel, belegte. Udo finishte als 29. (auch wie in Kassel) in 3:04:22 Stunden und Angelika überquerte, von ihren Teamkollegen freudig erwartet und geherzt, mit einem strahlenden Lächeln nach 3:30:27 Stunden als 40. die Ziellinie.

Wie von klein auf gelehrt, soll man ja nicht alleine in unbekannte Gewässer gehen. Und so ergab es sich, dass Martin unmittelbar nach Steffen aus dem Twistesee „gezogen“ wurde, den er aber auf dem Anstieg zur Wechselzone vor den Augen und unter der Anfeuerung von Matthias überholte und als erster seinen Zeitnahme-Chip vor die schwarze Kiste hielt. In der Wechselzone konnte Steffen zwar wieder aufschließen und an Martin gar vorbeiziehen, doch sobald Martin seine Radschuhe in Pedale eingeklickt hatte, beschränkten sich die Begegnungen der beiden auf die Laufstrecke. Während Martin seinen Platz nach dem Schwimmen sogar noch verbessern und beim abschließenden Lauf auch halten konnte, riskierte Steffen auf dem Rad hin und wieder einen Blick über die Schulter um zu sehen, ob Udo schon an ihn heranfliegt. Dieser war fast gemeinsam mit Angelika (wir erinnern uns: nie alleine…) aus dem Wasser gekommen und von Matthias über die Zwischenstände bestens informiert. Auf der ersten Radrunde gelang es ihm, den Vorsprung von Steffen von gut sechs auf um die zwei Minuten zu reduzieren und Matthias rechnete bereits mit einem spannenden Zweikampf auf der Laufstrecke. Da Steffen aber im Verlauf des Wettkampfs auf dem Rad zulegen konnte, betrug der Abstand in der Wechselzone ca. zweieinhalb Minuten. Da es sich um eine Wendepunktstrecke handelte, konnte Steffen seinen Platz gut kontrollieren und am Ende die Zeitdifferenz sogar noch vergrößern. Gewohnt solide zeigte Angelika mit starken Leistungen in allen Disziplinen, dass sie ein wichtiger Bestandteil des Teams ist. Das Team, grandios unterstützt von Matthias, feuerte sich bei jeder Begegnung auf der Laufstrecke lautstark an und munterte sich auch gegenseitig auf, wenn der eine gerader den Weg runter zu bewältigen hatte, während der andere mit kleinen, schnellen Schritte versuchte der Steigung zu trotzen.

Als Ergebnis am Ende eine harten, aber absolut schönen und empfehlenswerten Wettkampf stand ein toller achter Platz in der Tageswertung und auch ein verdienter achter Platz in der Abschlusstabelle. An dieser sehr erfreulichen Leistung waren maßgeblich beteiligt: Angelika Cezanne, Ian Claxton, Sylke Fritz, Udo Graf, Martin Hisgen, Elli Kaiser, Elke Möllenhecker und Steffen Seinsche.

Am Ende der Ligarunde kann somit ein sehr positives Fazit der ersten Saison in der Seniorenliga gezogen werden. Wir sind mit acht Triathleten angetreten, die höchst unterschiedliche sportliche Zielsetzungen hatten, aber bei allen Unterschieden hat uns eines vereint: Wir sind immer als TEAM MöWathlon aufgetreten, jeder hat sein Bestes gegeben. Und der Spaß ist – so jedenfalls empfindet es der Berichterstatter – NIE zu kurz gekommen. Es bleibt zu hoffen, dass die Teilnahme an der Seniorenliga keine „Einjahresfliege“ gewesen ist, denn wir haben die Liga auch optisch mit unseren erfrischenden Auftreten und Outfits bereichert.

Ein besonderer Dank gilt Udo, der über die ganze Saison hinweg dafür gesorgt hat, dass das Team MöWathlon sowohl in der 5. Hessenliga, als auch in der 2. Seniorenliga immer fünf bzw. vier Starter/-innen ins Rennen schicken konnte.

(Bericht: Steffen Seinsche, Foto: Matthias Morche)

 

 

EM-Titel für Ernst Zeh

Von der DTU erhielt ich die Mitteilung, dass ich für die DTU-Altersklassen-Nationalmannschaft bei den ETU Duathlon European Championships Kurz-Distanz am 24. August 2014 in Weyer/Österreich nominiert worden bin.

Die Vorzeichen standen eigentlich gar nicht gut, denn am EM-Wochenende war es in Österreichischen Ennstal in Weyer zum Auftakt der ETU-Powerman Kurz-Distanz Duathlon Europameisterschaft sehr regnerisch und mit etwa 10-12 Grad auch recht kalt.

Start war am Rennsonntag um 11.00 Uhr bei schwierigen Wetter- und Streckenverhältnissen, 10km-run (0:48:36), 42km-bike (1:24:24), 5km-run (0:22:00). Mit einer Gesamtzeit von 2:38:38 erreichte ich das Ziel mit einem Vorsprung von 9 Minuten auf den Zweitplazierten und wurde somit mit dem Europameistertitel geehrt.

 

 

Finale der 5. Hessenliga in Rodgau

Am Sonntag, den 24. August fand in Rodgau das letzte Rennen der 5. Hessenliga statt. Von uns waren mit am Start Martin H., Martin S., Jörg, Thomas und Matthias. Aus der Abteilung Wassersport war dazu noch ein junges Talent mit auf der Jedermann-Distanz unterwegs. Jonas wurde vom Team mit unterstützt und konnte ein gutes Rennen abliefern und interessiert sich mehr und mehr für den Triathlon.

Hatte es am Vortag noch ausgiebig geregnet, so waren die Aussichten für den Renntag doch eher trocken. Einzig die Temperatur des Badesee's Rodgau machten uns sorgen. Aber mit knapp 17-18 Grad lag dies doch im Rahmen. 2 Runden mussten auf einer abgesteckten Strecke mit etwa 700m geschwommen werden. Der Start war jedoch sehr hektisch und die erste Boje kam bereits sehr früh, so wurde es dort schon sehr eng. Danach hieß es den Rhythmus wieder zu finden.

Nach den 1,4km konnte Martin H. als erster aus dem See steigen und die Radstrecke in Angriff nehmen. Nicht weit dahinter folgte dann der Rest des Teams. Auf dem Rad mussten 3 Runden mit jeweils 14km gefahren werden. Hier gab es dazu noch die ein oder andere windanfällige Passage. Die Wettkampfrichter machten spätestens hier ernst und so gab es doch im Feld auch schon mal die schwarze Karte. Zum Glück blieben wir von einer Windschattenstrafe verschont.

Nach den 42km Rad hieß es zum Abschluss noch 10km laufen. Die Strecke hatte einen wechselnden Belag. So war von Feld- und Waldwegen mit und ohne Schotter sowie asphaltierten Gehwegen fast alles dabei. Martin H. konnte trotz seiner Wadenprobleme die gesamte Strecke als schnellster MöWathlonie bewältigen. Gefolgt wurde er von Matthias und Martin S., welche jeweils nur einen Platz auseinander lagen.

Im Team konnten wir so einen 8. Platz von insgesamt 12 Mannschaften erringen und hoffen, jetzt die rote Laterne doch noch abgeben zu können.

Einen großen Dank an die mitgereister Supporter Kathrin, Sabine und Oliver. Es war jedesmal sehr motivierend bei euch vorbei zu kommen.

(Bericht Matthias Morche)

 

Ironman Wiesbaden 70.3

Sylke Fritz startet bei der achten Auflage

Das Wetter war stabil. Morgens am Raunheimer See ein aufgeregtes Gewimmel. Es ist echt beeindruckend, wenn man rd. 3000 Menschen trifft, die gutgelaunt und fröhlich auf den Startschuss warten.
Das Schwimmen war klasse. Das Wasser hatte eine Temperatur von 22 Grad und nachdem ich den Neo endlich anhatte, fiel auch fast schon der Startschuss. Das Schwimmen hat nach der 1. Schleife einen Landgang und danach ging es wieder ins Wasser und dem Ziel entgegen - nach 38:10 min ging ich an Land. 
Auf dem Rad konnte ich nicht alles abrufen. Die Beine waren schon vor den ersten Hügeln schwer. Die Strecke hat einige anstrengende Anstiege gefolgt von steilen Abfahrten.
Nach 3:15:06 Std. kam ich in Wiesbaden an und eigentlich musste ich jetzt nur noch Laufen - mhm Laufen ??!! Wie das? Meine Beine wollten eigentlich nicht mehr. Aber ich wollte ins Ziel - also mit dem inneren Schweinehund gekämpft und gewonnen....
Jede Ausrede die mir einfiel, reichte nicht um einfach aufzuhören.
Natürlich wollte ich mein SupporterTeam, die Menschen die mich im Vorfeld fit für den Wettkampf gemacht haben und mich nicht enttäuschen.
Nach 06:16:01 Stunden kam ich total glücklich ins Ziel... Die Laufzeit von 02:14:52 Stunden konnte ich verkraften -
Insgesamt Platz 15 in meiner Altersklasse und die 5. schnellste Radzeit.

 

 


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